14.-22. April 2004 im Internationalen Migrantenzentrum der AWO
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Bei insgesamt sechs Treffen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit vielen Facetten der jiddischen Musik. Schon am ersten Tag mit Andreas Schmitges wurde gesungen, gespielt und getanzt. Es waren sogar zwei Jiddisch-Muttersprachler, Frau Bujwo und Herr Alperin, aus Gelsenkirchen gekommen, um allen die richtige Aussprache der Liedtexte zu demonstrieren. Immer dabei war Elena Gubenko, die die Idee zu diesem Workshop hatte und ihn mit dem Jüdischen Kulturverein "Kinor" tatkräftig unterstützte. |
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Es folgten zwei Treffen mit den Mitgliedern der Ensembles "Khupe" und "Veretski Pass". Hier stand die instrumentale Klezmer-Musik im Vordergrund. Schon eine Stunde Unterricht bei den gefeierten Stars der internationalen Klezmer-Szene ließ so manches Instrument gleich "klezmeriger" klingen. Cookie Segelstein hinterließ bei den Teilnehmern einen besonderen - nicht nur musikalischen - Eindruck. "Cookie, we love you!" war von den Teilnehmern zu hören, als sie beim Konzert am Sonntag die Bühne betrat ... |
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Ein Nachmittag war dann ganz dem Klezmertanz gewidmet: Mit Steve Weintraub verging die Zeit bei "Bottledance", Frejlechs, Scher und Bulgar so schnell, daß der Kurs um fast eine Stunde überzogen wurde. Das Gelernte konnten dann alle gleich am Mittwoch beim Tanzabend mit Steve Weintraub anwenden.
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Die letzten beiden Treffen dienten der Vorbereitung der Präsentation am Donnerstag, 22. April im Migrantenzentrum der AWO: |
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Die Teilnehmer
des Workshop präsentieren ihre
Ergebnisse |
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![]() Andreas Schmitges und Workshop-Teilnehmer |
![]() Workshop-Teilnehmer mit Badeken di Kallah |
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Schon im letzten Teil des Konzertes von Elena Gubenko und "Badekn di Kalah" wirkten die jungen Leute aus Gelsenkirchen und Umgebung als Schauspieler, Sänger und Tänzer mit. Den zweiten Teil gestalteten sie dann alleine: Die Workshop-Klezmer-Band präsentierte mit Andreas Schmitges die von "Khupe" und "Veretski Pass" gelernten Klezmer-Stücke, die begeistert beklatscht wurden.
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![]() Workshop-Teilnehmer |
![]() Workshop-Teilnehmer |
Danach betraten dann alle restlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bühne und sangen die jiddischen Lieder "Di Sapozhkelekh" und "Sholem", deren Refrain vom Publikum lautstark mitgesungen wurde. Dies führte schnell zum - in Gelsenkirchen schon traditionellen - Klezmertanzen mit den Jugendlichen und den Konzertbesuchern. Den Abschluß bildete die jiddische Ermahnung: "Es iz shoyn shpeyt ..." mit der Aufforderung, doch angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit einander nach Hause zu begleiten - im Ohr noch die Melodie dieses letzten Liedes.
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Andreas Schmitges mit "
A Tickle in the Heart" "Badeken di Kallah mit Elena Gubenko" in den klezmerwelten 2004 |
Copyright der Fotos bei Christoph Giese bzw. Volker Bandelow
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