08.09 – 28.09.2008,
Westdeutsche Immobilienbank
![]() ![]() ![]() Die Klezmerausstellung im großzügigen Foyer der Westdeutschen Immobilienbank |
Tonträger zum Mitnehmen Ausstellung über die Klezmer-Musik aschkenasischer Juden in Bank Mit der Ausstellung "Klezmer - hejmisch und hip" in der Westdeutschen Immobilienbank hat die Musik der aschkenasischen, also mittel- und osteuropäischen Juden nach der Schoa wieder die Mainzer Öffentlichkeit erreicht. Es ist das Verdienst der versierten Kuratorin Wiltrud Apfeld, Leiterin des städtischen Gelsenkirchener Ausstellungsortes "Die Flora"; tourt sie doch seit 2003 mit dieser Schau. Allein schon der Gedanke, Besuchern einer Ausstellung über Musik tragbare Tonträger mitzugeben, die eben jene Musik abspielen, ist so simpel wie genial. So freute sich denn auch die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz, Stella Schindler-Siegreich, ebenso wie Oberbürgermeister Jens Beutel, außerordentlich über diese Sichtbarmachung jüdischer Kultur nach außen. Die für November geplante Grundsteinlegung für die Synagoge war ein Thema bei allen Mainzer Veranstaltungen des "Europäischen Tags für jüdische Kultur" - zu der auch diese Ausstellungseröffnung gehörte - und so betonte Schindler-Siegreich, dass der traditionellen jüdischen Fest- und Tanzmusik der Spagat zwischen Klischee und Authentizität zunehmend gelinge, zumal die neuen jüdischen Gemeinden in Deutschland sich hauptsächlich aus jüdischen Zuwanderern der ehemaligen GUS-Staaten zusammensetzten und somit Klezmer originär gespielt werde. Anfängliche Skepsis strenggläubiger Juden gegenüber dieser von Seelenlust und -leid bestimmten Musik hat sich mittlerweile zumindest mancherorts gewandelt, so war von Apfeld zu hören, und die eine oder andere Synagogeneinweihung der Gegenwart wurde schon mit Klezmer-Klarinettenklang bejubelt. [...] Die hervorragenden Klezmorim (Klezmermusiker) des Ausstellungsabends waren Roman Kuperschmidt (Klarinette), Alik Texler (Akkordeon) und Nikolas Baldock am Kontrabass. Und so schön ihre Musik war: Ein sensibler Zuhörer konnte nie ganz ausblenden, was diesem Volk angetan worden war. Carola Krug-Haselbach, Main-Rheiner 9.9.2008
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![]() Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz, Stella Schindler-Siegreich, |
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der
Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Jens Beutel, |
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Ausstellungskuratorin Wiltrud Apfeld (Gelsenkirchen) sprachen zur Eröffnung der Ausstellung. |
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Die
Klezmorim Roman Kuperschmidt (Klarinette), Nikolas Baldock (Kontrabass) und Alik Texler
(Akkordeon) sorgten für schwungvolle Musik. |
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Nach
der Eröffnung luden die Jüdische Gemeinde und die Stadt Mainz die zahlreich erschienenen Gäste
zu einem netten Abend mit Wein, Mainzer Bretzeln und jüdischen Leckereien ein. |
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Das Programm in Mainz: 08.09.2008 –
28.09.2008
Veranstalter: Eröffnung:
Grußworte:
Einführung in die Ausstellung Musik
Info unter Tel.: 06131 - 61 39 90 und 06131 - 94 56 83 Download:
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Copyright für Fotos: Uwe Gonnsen. |
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