16. April 2004 in der flora
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Horowitz [...] buchstabierte auf humorvolle Art das Abc dieser ostjüdischen Musik, in die aber auch andere Stilarten - Tänze aus Rumänien, Jazz der Zigeuner, Folklore aus der Ukraine usw. - hineinwirk(t)en. Horowitz, selbst ausgezeichneter Zimbel- und Akkordeoninterpret, erzählte von den Ritualen in der Synagoge oder bei Hochzeits- und Trauerfesten. Die Lieder dieser religiösen und profanen Welt seien noch immer der Schwamm, aus dem heutige Klezmorim ihre Musik saugten. Wie aus Improvisationsbausteinen die "große" Komposition entsteht, war der andere, musikwissenschaftliche Themenbereich dieser konzertant belebten Unterrichtsstunde.
[...]" |
Joshua Horowitz |
![]() Cookie Segelstein |
""Spielt doch mal ein bisschen mehr", wurde eine Besucherin in der "flora" langsam ungeduldig. Joshua Horowitz nahm diesen Zuruf sofort auf, schnappte sich sein Akkordeon und lieferte sogleich eine Reihe musikalischer Beispiele.
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"Welche
musikalischen Wurzeln hat Klezmermusik? Wie hat sie sich verändert? Zu
diesen und anderen Fragen gab Joshua Horowitz mit viel Witz und Wissen aufschlussreiche und auch überraschende Antworten. Virtuos begleitet von
Cookie Segelstein (Geige) und Stuart Brotman (Bass) oder untermalt von
historischen Aufnahmen vom Band wurden tartarische, türkische oder
rumänische Weisen zu Doinas und Horas. Andererseits wurden klezmerische
Melodien aus der Ukraine in italienischen Opern des 17. Jahrhunderts
wiederentdeckt. |
![]() Stuart Brotman
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![]() Joshua Horowitz |
![]() Cookie Segelstein |
![]() Stuart Brotman
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![]() Cookie Segelstein, Joshua Horowitz und Stuart Brotman
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![]() Besucher
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Veretzki Pass und tanzende Besucher
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![]() Steve Weintraub animiert zum Tanz
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