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Ein Blick...

...auf das Gesamtprojekt

 

Die Presse schreibt...

"...In den kommenden vier Monaten springt auch die Stadt Gelsenkirchen auf den Klezmer-Zug auf und setzt sich mit einer in Deutschland bislang einzigartigen Programmreihe sogar gleich an dessen Spitze..."
Martin Zehren im Westfalen Spiegel, 1/2003

Bearbeitung Daniel Dorra.

Copyright Daniel Dorra.

"Wunder gibt es immer wieder, möchte man angesichts des Engagements der Stadt Gelsenkirchen euphorisch ausrufen. Trotz knapper, ja sogar "leerer" Kassen, besonders im Ruhrgebiet, hat die Stadt Gelsenkirchen die Initiative zu einem bemerkenswerten Projekt ergriffen. Mit Engagement, Geschick und Ideenreichtum haben sich die Gelsenkirchener... hier ein Ereignis vorgenommen, von dem jetzt vorweg getrost angenommen werden darf, dass es ein Erfolg werden wird..."
Intermusik, Februar 2003
 

I just wanted to get a few words off here about this great festival. The work of the team is wonderful. It's rare to play at a Veranstaltung which is not only so well organized, but also transmits a feeling of warmth to both musician and audience. My whole group had a wonderful time playing here at Gelsenkirchen. Paul Baumann became our friend right away, as did the rest of the crew (Dr. Bandelow, Wiltrud Apfeld, Beate, Aleksandra, Dr. Eckstaedt). After British Airways had damaged my instrument, Rainer packed out his tools and spent an afternoon repairing it with me. I hope the other groups and audiences have as good a time as we have had. Thanks to all who have made this festival possible. The Exhibition is also first rate! 
Joshua Horowitz von Budowitz im Gästebuch der klezmerwelten

"[...]In über 20 Konzerten, die alle ausverkauft waren und mehr als 6000 Gäste anzogen, wurde die Vielfalt dieser Musik ursprünglich ostjüdischer Spielleute (Klezmorim) bezeugt.
Die Gruppen ‚Brave old World', Frank London, ‚Klezmers Techter', Andy Statman Trio, ‚Di grine Kuzine', ‚Draj', ‚Sukke' oder ‚Kroke' mischten die alten Melodien mit neuen Farben experimentell und innovativ auf. Mal wurden die Grenzen zur Neuen Musik überschritten (Joseph Dorfman), mal versetzte ein Ensemble die rituellen Weisen mit Swing (London/Statman) oder speiste ihren Mix aus der Balkan-, Orient- oder sephardisch-spanischen Folklore.
[...]Vor allem aber, und das war eines der Anliegen des Vier-Monate-Programms in Gelsenkirchen, sollte die Klezmer-Musik eine eigene, qualitätsbewusste Antwort auf den Kommerz-Pop geben. [...]
Die Gelsenkirchener ‚klezmerwelten', deren zentrale Ausstellung ‚Hejmisch und hip' jetzt auf Wanderschaft durch die deutschen Lande geht und bereits bis 2005 ausgebucht ist, lösten ein internationales Medien- und Besucherecho aus. Das Leitungsteam um Dr. Volker Bandelow und Wiltrud Apfeld, das in seiner Konzeption von Beginn an auf Musik plus Geschichte und interdisziplinäre Aufarbeitung Wert legte, kann durch diese Resonanz [...] ein erfreuliches Fazit ziehen. [,,,]"
Hans-Jörg Loskill in WAZ (Kultur), Samstag, 31. Mai 2003
"Das war sicherlich einer der größten Erfolge, den Gelsenkirchen als Kulturstadt verbuchen kann. Das Festival ‚Klezmerwelten' löste ein erstaunlich großes Medien- und Gästeecho aus. Selbst aus Odessa, New York, Frankreich oder Polen reisten Interessenten an.
[...]Aber auch die jüdischen Wurzeln im Ruhrgebiet wurden durch die Musiker, durch Ausstellungen und Vorträge freigelegt.
[...]Gelsenkirchen hat sich als guter und professioneller Gastgeber in diesen rund vier Monaten erwiesen. Das lag sicherlich an dem verantwortlichen Team des Kulturamtes, das dieses durchaus anspruchsvolle, zuweilen sogar heikle Thema äußerst souverän vorbereitete und konzipierte. Auf dieser Basis können neue Bereiche erschlossen werden.
[...] Die Künstler, die hier auftraten, waren überrascht von der Offenheit des Publikums und von der herzlichen Betreuung. Das sind zweifellos Image-Pluspunkte, die bei kommenden Aufgaben von Nutzen sind."
Hans-Jörg Loskill in WAZ (Gelsenkirchen), Mittwoch, 28. Mai 2003
"Mit den ‚Klezmerwelten' hat das städtische Kulturreferat einen Kraftakt riskiert. Die facettenreiche Auseinandersetzung mit einer Musik, die ihre Wurzeln im jiddischen Schtetl hat, fand weit über Gelsenkirchen hinaus Beachtung."
Christoph Giese in Buersche Zeitung (Buer und GE), Donnerstag, 29. Mai 2003
Elena Gubenko vom Jüdischen Kulturverein "Kinor" hat sich über diesen Veranstaltungsmarathon sehr gefreut: Dass Musiker von Weltrang hier gastierten; dass die Ausstellung "Hejmisch und hip" auf große überregionale Bedeutung stieß; dass Menschen unterschiedlicher Herkunft während dieser Wochen miteinander sprachen, die Musik gemeinsam genossen, die Lebensfreude über diese Schiene geweckt wurde. Es habe, so bilanzierte Elena Gubenko, "eine Feier der Musik und der menschlichen Kommunikation stattgefunden - ohne schwülstige Reden". Es sei viel über "jüdische und jiddische Tradition" gesprochen worden "zum Glück nicht mit dem Kontext zum Holocaust". 
Hansjörg Loskill in WAZ Gelsenkirchen, 13.06.2003

 

 

 

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