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Ausstellung 2003 | Blick zurück  | Begleitveranstaltungen 
 

"Klezmer - hejmisch und hip" - 
Musik als kulturelle Ausdrucksform im Wandel der Zeit

Die Ausstellung wurde in Gelsenkirchen in der "flora
vom  6. Februar bis 13. April 2003 gezeigt.

Sie steht nun als Wanderausstellung zur Verfügung.

 

Klezmer - was ist das eigentlich?

Musik - Instrument - Musiker - Lebensgefühl - Volksmusik - ...? Tradition oder Avantgarde? Geschichte oder Aktualität?

Klezmer - wo kommt das eigentlich her?

Osteuropa - USA - Israel - Deutschland ...?

Klezmer - was steckt dahinter?

Identität - deutsch-jüdisches Verhältnis - Tradition in Zeiten der Globalisierung - Weltmusik und Musikmarkt - ...?

 

Viele Fragen - viele Antworten, Anregungen, Diskussionen und neue Fragen !!!

Klezmermusik ist eine traditionelle jüdische Fest- und Feiermusik, entstanden im Lebensumfeld der Juden Osteuropas. Wurzeln in der mittelalterlichen Tradition der aschkenasischen Juden, Weiterentwicklungen durch die jüdischen Einwanderer in den USA und Israel im 20. Jh. und das weltweite Revival seit rund 20 Jahren lassen diese Musik in vielerlei Hinsicht zu einem spannenden Feld musikhistorischer Betrachtungen werden.

Die Ausstellung gibt historische und aktuelle Informationen in Bild, Text und Ton und präsentiert anschaulich die vielfältige weltweite Diskussion zum Thema. Der Blick über den Zaun zum schillernden Feld der Weltmusik ist dabei ein wichtiger Aspekt ebenso wie die Frage nach der besonderen Bedeutung dieser Musik im jüdischen Selbstverständnis und im deutsch-jüdischen Verhältnis.

 

Die Ausstellung möchte

  • anschaulich, informativ und auch hörbar Interesse und Spaß an der Musik wecken,
  • Fakten sprechen lassen und Vorurteile korrigieren,
  • durch sachliche Information einen Beitrag zum Verständnis deutsch-jüdischer Kulturgeschichte leisten,
  • als Beitrag zur kulturwissenschaftlichen und kulturpolitischen Diskussion über Musikstile dienen.

 

Die Ausstellung folgt der Geschichte der Klezmermusik durch die Zeit:

  • die historische Entwicklung in Osteuropa,
  • die Verbreitung der Musik durch die jüdischen Einwanderer in die USA und nach Palästina/Israel bis in die heutige Zeit des Revivals,
  • die spezifische Situation in Deutschland, wo Klezmermusik eigentlich erst im Zuge des Revivals seit den 1980er Jahren eine Rolle spielt, aber die Tradition des jiddischen Liedes von grundlegender Bedeutung ist.

Eingebettet werden die länderspezifischen Ergebnisse in den Kontext von musiksoziologischen Fragen nach Musiktradition und Identität in der ‚Weltmusik'.

 

Auf der Suche nach den Tönen?

Ein CD-Symbol führt Sie akustisch durch die Ausstellung. Zahlreiche Musikbeispiele lassen die Musik lebendig werden.

Wollen Sie mehr wissen?

  • Kleine Materialmappen zu den einzelnen Themen geben weitere Hintergrundinformationen
  • Bücher zum Thema werden in großer Auswahl präsentiert.
  • Einige Videofilme führen Sie an die Musik und die Interpreten heran.

 

Kennen Sie ein Hackbrett?

Die wichtigsten Musikinstrumente der Klezmermusik werden präsentiert.

 

Wann und Wo?

Vom 6. Februar bis 13. April 2003 konnten Sie sich selbst ein Bild  von der Ausstellung in der "flora" in Gelsenkirchen machen.

Wer das verpasst hat, kann die Ausstellung auch in Zukunft an verschiedenen Orten sehen. 

Die Termine werden auf diesen Webseiten bekannt gegeben. 

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch:

Stadt Gelsenkirchen, 
Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW,
Bundeszentrale für politische Bildung sowie 
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW

sowie durch

zahlreiche Privatpersonen und Institutionen, die Bild- und Tonmaterial zur Verfügung gestellt haben.

 

Begleitprogramm:

Weiterführende Informationen zu vertiefenden Aspekten der Klezmermusik, des musiksoziologischen Umfeldes und zu jüdischem Leben heute in Osteuropa und Deutschland  wurden in Vorträgen und Lehrerfortbildungen gegeben.

 

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